Gewichtsreduktion

Wie entsteht Übergewicht?

Der menschliche Körper hat eine bestimmte Anzahl von Fettzellen, in denen Fett, das nicht unmittelbar in Energie für den Körper umgesetzt wird, als Depotfett abgelagert wird.

Nicht immer ist das Essen allein am Übergewicht schuld, aber nur bei zwei von tausend Menschen sind Hormonstörungen die Ursache für Übergewicht. Ein schwerer Knochenbau macht nur 2 – 3 kg mehr aus.

Die Vererbung spielt als Ursache sicherlich eine Rolle, doch ist das Ausmaß des genetischen Einflusses noch ungeklärt. Mindestens ein Drittel ist erblich bedingt, meinen Experten.

Dennoch bleibt Übergewicht ein Bilanzproblem: Sobald die Energiebilanz nicht ausgewogen ist, weil entweder zuviel gegessen oder getrunken wird, oder zu wenig Energie verbraucht wird, so bildet sich Übergewicht durch Fetteinlagerung im Körper.

Da der Energieverbrauch bei jedem Menschen unterschiedlich ist, nehmen auch nicht alle Menschen durch den Konsum der selben Nahrungsmittel-Menge zu.

Dennoch liegt die Ursache für Übergewicht meist in jahrelangen falschen Ess- und Trinkgewohnheiten.

Wann soll man abnehmen?

Pierre Paul Broca, ein Pariser Chirurg, hat bereits vor mehr als 100 Jahren den Broca-Index zur raschen und einfachen Berechnung des Idealgewichts empfohlen:
Körpergröße in cm minus 100 ergibt das Broca-Gewicht. Von dieser Zahl 10% für Männer und 15% für Frauen abgezogen, ergibt das Broca-Idealgewicht.
Zur Zeit ist man aber eher der Auffassung, dass Körpergröße minus 100 ein durchaus vernünftiges Maß für das Körpergewicht darstellt.

 

Heute wird für den empfehlenswerten Gewichtsrahmen der BMI (Body-Mass-Index) herangezogen. Er errechnet sich aus dem Körpergewicht, geteilt durch Körpergröße in Metern zum Quadrat.

Sie können Ihren BMI mit unserem kleinen Online-Rechner ermitteln:
Geben Sie hier Ihr Gewicht (in kg), Ihre Größe (in Zentimetern) und Ihr Alter ein; tippen Sie dann auf den „Berechnen“-Button.

Da Übergewicht ein erhebliches Gesundheitsrisiko (vor allem Herz/Kreislauferkrankungen und Belastung für den Bewegungsapparat) darstellt sollte auf jeden Fall bei einem deutlichen Übergewicht, also ab einem BMI > 30 eine Gewichtsreduktion erfolgen.

 

Dabei sollte vorher ein Arzt konsultiert werden und zumindest eine Routineuntersuchung gemacht werden.

Reduktion von Übergewicht

Wird dem Körper weniger Energie zugeführt, als er verbraucht, holt sich der Körper die benötigte Energie aus seiner Substanz und man verliert Gewicht. Die „Energiebilanz des Körpers“ geht ins Minus.

Diese Änderung der Energiebilanz sollte, von Ausnahmen unter ärztlicher Kontrolle abgesehen – nicht radikal sein, da zum einen das Risiko der Bildung von Gallensteinen steigt und der Körper zum anderen durch eine drastische Kürzung der aufgenommenen Nahrungsenergie „glaubt“, es sei eine Hungersnot ausgebrochen.

Er spart deshalb Energie ein. Nach Beendigung einer Radikaldiät bleibt der niedrige Energiebedarf bestehen, und man nimmt schon durch „normales“ Essen schneller zu als vorher. Dies wird auch häufig als Yo-Yo-Effekt bezeichnet. Darüberhinaus führen extrem einseitigen Diäten zwar kurzfristig zu einer Gewichtsreduktion, mittelfristig aber zu Nährstoffmängeln.

Wundermittel, wie sie in Zeitungen immer wieder angepriesen werden, sind glatter Betrug und nützen ausschließlich dem Hersteller und der Zeitung, in der das Inserat erscheint.

Um erfolgreich abzunehmen, sollte man sich in erster Linie ein realistisches Ziel setzen, das da lautet:

1/2 kg bis maximal 1 kg pro Woche weniger. Der tägliche Energiebedarf beträgt bei Bettruhe 2500 kcal, bei mittelschwerer Körperarbeit 3700 und bei Schwerstarbeit 5000 kcal. Um 1 kg Fettgewebe (entspricht 7000 kcal) zu verlieren, müsste man dem Körper 7 Tage lang je 1000 Kalorien weniger zuführen.

Diese Rechnung zeigt, dass es einige Zeit dauert, bis man seine Kilos weg hat. Aber mit etwas Selbstdisziplin und Phantasie wird es schon gelingen. Kochbücher mit Diätrezepten und Kalorientabellen erleichtern die Zusammenstellung des Speiseplanes.

Die oberste Maxime sollte auf jeden Fall „ISS DAS RICHTIGE“ lauten.

Produkt | Formuline Diät

Formuline Diät

Eiweiß-Diät Programm zum Abnehmen
mehr über das Produkt

Abnehmen mit Phytopharma

Phytopharma – unterstützend beim Abnehmen und Fasten 

Pflanzen dienten den Menschen seit jeher als Nahrung. Im Laufe der Zeit lernten die Menschen aber nicht nur den Nährwert der Pflanzen zu schätzen, sondern auch deren besondere Eigenschaften. So wurde ein reicher Schatz an Pflanzeneigenschaften durch Überlieferungen von einer Generation zur nächsten weitergegeben. Noch bevor die Wissenschaft durch Analyse der Inhaltsstoffe Wirkungen der Pflanzen genau bestimmen konnte, hat die Menschheit durch Erfahrungen und Beobachtung die Kraft der Pflanzen zur Heilung und Linderung von Krankheiten verwendet. 

Auch als Unterstützung beim Abnehmen und Fasten kann man auf die Wirkung bestimmter Pflanzen vertrauen: 

Algen Urtinktur: Als Pflanze enthält die Alge alle vitalen Informationen des Meeres. In der Volksheilkunde wird diese Urtinktur zur Einnahme empfohlen bei allgemeiner Erschöpfung, Entmineralisierung der Knochen, Fettleibigkeit und zur Unterstützung beim Abnehmen.

Meerträubel Urtinktur: Meerträubel ist ein scharf schmeckendes, starkes Mittel. Als „pflanzliches Adrenalin“ kann es bei Übergewicht eingenommen werden. Es sollte wegen jener Wirkung am besten nicht abends eingenommen werden.

Javatee Urtinktur: Javatee oder Katzenbart kam als Arzneipflanze aus dem südostasiatischen Raum nach Europa. Da die Inhaltsstoffe des Javatees entschlackende Eigenschaften besitzen, wird Javatee zur inneren Reinigung empfohlen. Deshalb ist es hilfreich zur Unterstützung bei Diäten zur Gewichtsreduktion und bei Gicht und Rheuma.

Phytopharma Set „Frühjahrskur“ 

Haben auch Ihnen die ersten warmen Tage das Herz übergehen lassen? Haben auch Sie schon stundenlang alle Fenster und Türen offengelassen, um die frische Luft hereinzulassen? Haben Sie schon die Winterpullover eingemottet und das leichte Frühjahrsgewand herausgeholt? Alle diese Vorbereitungen trifft Ihr Körper auch. 
Er stellt sich von Winter auf Sommer um, baut Winterschlacken ab und ist daher für Reinigung, Erneuerung und Ankurbelung des Stoffwechsels zugänglich wie zu keinem anderen Zeitpunkt. Da das Blut innerhalb von zehn Tagen vollkommen erneuert wird, hilft schon eine Drei-Wochen-Frühjahrskur Ihrem Körper dabei, lebendig und schlank in die warme Jahreszeit zu gehen.

So funktionierts: Ein sauberer Darm ist die Voraussetzung für den Erfolg der Frühjahrskur. Eine Woche vor Beginn der jeweiligen Kur soll man mit der Grünen Mineralerde beginnen. Einmal täglich einen TL grüne Heilerde am Abend in ein Glas Wasser geben und am Morgen trinken. Dann wird die Tinktur der Esskastanie 3 x täglich zusätzlich zur Heilerde eingenommen, um die Lymphe zu aktivieren. Abwechselnd dazu soll man jeweils drei Tage die Tropfen des Wacholder und der Moorbirke zum Anregen der Leber bzw. der Nieren einnehmen.

Grüner Lehm: Der grüne Lehm absorbiert schädliche Gase und Gifte im Darm. Er reinigt das Blut und den gesamten Körper, neutralisiert die Toxine und führt dem Organismus sowie den Zellen für deren Vitalität und Widerstandskraft unerlässliche Elemente zu: Kieselsäure, Eisen-Tonerde, Kalzium, Natrium, Kalium sowie Magnesium. Er hat eine reinigende, heilungsfördernde und aufbauende Auswirkung auf den Darm.

Mazerat Esskastanie: Edelkastanienmazerat hat allgemein entgiftende Eigenschaften. Dieser Pflanzenauszug stärkt die Wände der Lymphgefäße und führt zu einer verbesserten Lymphqualität. Lymph- und Blutstauungen werden behoben und die Zusammensetzung der Lymphe verbessert. Zudem wird die Magen-Darm Schleimhaut geschützt und der Dickdarm entspannt.

Mazerat gewöhnlicher Wacholder: Das Mazerat der Wacholdersprossen hat stark stoffwechselanregende und entschlackende Eigenschaften. Es regt die Funktion der Nieren, Leber und Milz an. Besonders auf die Leberzellen haben Wacholdersprossen einen schützenden und regenerierenden Einfluss.

Mazerat Moorbirke: Stoffwechselanregende und entgiftende Eigenschaften hat das Mazerat der Birkenknospen. Es regt die Nieren an und wird bei Übersäuerung eingesetzt. Weiters hat es eine entzündungshemmende und antirheumatische Auswirkung auf den Körper. 

Produkt | Frühjahrsfastenkur

Frühjahrsfastenkur

diese Kur würde bei einer Basenfastenwoche gut unterstützend wirken
mehr über das Produkt

Wie hängt das Abnehmen mit der Darmflora zusammen?

Wofür ist eine intakte Darmflora gut? 

Unser Darm ist das Zuhause von einer Vielzahl an Bakterien. Jene braucht der Körper für die Verdauung. Die Darmbakterien sorgen auch dafür, dass sich unerwünschte Krankheitserreger nicht im Verdauungstrakt ausbreiten können. Somit ist der Darm auch ein wichtiger Teil des Immunsystems. Die Darmflora wird auch als Mikrobiom des Darms bezeichnet und gilt oft schon als „Organ im Organ“. Es wird außerdem angenommen, dass ein schlechter Zustand der Darmflora ein Grund für viele Krankheiten sein kann. Beispiele dafür wären bestimmte Darmerkrankungen, Übergewicht, Diabetes, Multiple Sklerose oder ebenso Depressionen. 

Ursachen für eine gestörte Darmflora können zum Beispiel Medikamente (z.B. Antibiotika), Krankheiten, Stress oder ein ungesunder Lebensstil sein.  

Wie kann die Darmflora schließlich ein Grund dafür sein, dass ich abnehme oder eben nicht? 

Die Darmflora trägt maßgeblich dazu bei, ob man abnimmt oder nicht. Die im Darm enthaltenen Bakterien sind entscheidet dafür, wie viele der aufgenommenen Kalorien aus der Nahrung in Fettpolster umgewandelt werden. Während bestimmte Bakterienstämme (Firmicutes Bakterien) probieren, so viel Energie wie nur möglich aus der Nahrung zu gewinnen – und somit auch dementsprechend mehr Fett ansetzten -, verwerten andere (Bacteroidetes) die Nahrung nicht so genau und lassen einen Teil der Kalorien ungenutzt ausscheiden. Forschungen haben ergeben, dass übergewichtige Menschen mehr von den zuerst aufgezählten Bakterien besitzen und schlankere Personen mehr von den zweiten. Außerdem ist die Darmflora bei Menschen, die kein Problem mit Übergewicht haben, meist artenreicher.

So kann man seine Darmflora stärken! 

Bei andauernden Problemen ist es besonders wichtig, seinen Lebensstil etwas anzupassen. Hierbei kann der Umstieg auf eine gesündere, ausgewogenere Ernährung, die Einschränkung von Alkohol und Nikotin sowie ein bewussterer Umgang mit Stress schon einen großen Unterschied machen. Besonders eine ballaststoffreiche Ernährung kann positive Wirkungen auf unsere Darmflora haben, da Ballaststoffe den erwünschten Darmbakterien als Nahrung dienen. Im Gegensatz dazu, sollte man auf hochverarbeitete Lebensmittel verzichten, da es dabei zu einem Mangel an Ballaststoffen kommen kann. 

Eine gestörte Darmflora kann man außerdem zum Beispiel durch eine Darmsanierung wieder aufbauen. (Siehe hierzu unseren Blog-Beitrag „Probleme bei der Verdauung – Darmflora sanieren“) Bei gröberen Problemen sollte man jedoch immer eine ärztliche Fachperson zu Rat ziehen. 

Produkt | Omni Biotic Metapolic

Omni Biotic Metapolic

Jene Darmbakterien stärken, die Abnehmen leichter machen.
mehr über das Produkt

Wozu kann Fasten nützlich sein?

Wofür kann Fasten nützlich sein? 

Fasten wird oft nur mit Abnehmen in Verbindung gebracht. Aber Fasten kann eindeutig mehr. Bei vielen Erkrankungen wird oft auf die wohltuende Wirkung des Verzichts vergessen. Egal ob klassisches Fasten oder Basenfasten.

Beim Fasten wird nicht nur die körperliche Ebene angesprochen, sondern auch der Geist. Körperlich kommt es zur Entlastung der Organe und geistig kann man durch Meditation und Ruhe vieles loswerden.

Das Fasten gibt es schon seit vielen Jahren und nicht nur als Modeerscheinung der letzten Zeit. Fasten bedeutet klarerweise Verzicht. Dennoch bekommt man davon selbst gleichzeitig auch so viel wieder zurück. Viele Fastende entdecken vergessene Hobbys wieder oder sogar eine neue bisher unbekannte Seite an sich. 

Ablauf einer Fastenwoche nach Dr. Buchinger: 

Entlastungstage = Woche vor dem Fasten; hier versucht man sich schon auf die bevorstehenden Fastentage einzustimmen.

Es sollte bereits auf Stress und Genussmittel wie Kaffee, Alkohol etc. verzichtet werden, da es sonst zu Entzugserscheinungen wie Kopfschmerzen kommen kann.

Beim Essen kann schon etwas reduziert werden und spätestens 2 Tage vor dem Fastenbeginn sollte man reine Gemüse- bzw. Reistage einlegen. So bekommt der Körper bereits den Impuls einer Umstellung.

Zu Beginn eines jeden Fastens steht das Glauben (welches auch angenehmer ist ohne Schweinebraten im Bauch :) ). Hier wird je nach Körpergewicht ca. 30g Glaubersalz in heißem/warmen Wasser gelöst und getrunken. Jetzt können die Fasttage starten.

Jeder Fastentag besteht aus Pflichten und Zusätzen. Zur Pflicht gehört das Trinken von hochwertigen Kräutertees, eine spezielle FastenbrüheGemüse- und Obstsäfte, die Darmreinigung, der LeberwickelBewegung und die Zungenreinigung. Zusätzlich zu diesen Dingen kann man Meditationen durchführen, künstlerische Tätigkeiten, Tagebuch schreiben, spezielle Tagesteemischungen trinken, sich mit Peeling und Körperölen verwöhnen bzw. Kneipen. Der Ablauf bleibt dabei immer gleich. Suppe und Saft können aber variabel eingesetzt werden.

Jeder Fastentag ist gefühlsmäßig anders. In den ersten Tagen während der Umstellung auf die Innere Ernährung kann es zu der einen oder anderen Fastenreaktion kommen. Hier kann man dann mit pflanzlicher Unterstützung sowie Bachblüten und Schüssler Salze arbeiten.

Das Fasten wird mit dem Essen eines Apfels beendet. Das sogenannte Fastenbrechen. Ab diesem Zeitpunkt befindet man sich in den Aufbautagen. Je nach Dauer des Fastens sind es 3-4 Aufbautage. In den Aufbautagen wird der Körper langsam wieder an die verschiedenen Nahrungsmittel gewöhnt. (Hierbei gilt: Weniger ist mehr!)

In den Aufbautagen wird optimalerweise basenüberschüssig gegessen. Das verstärkt noch einmal das Fastenergebnis und der Körper verträgt diese Lebensmittel auch besser. Ab den Aufbautagen muss die Darmreinigung nicht mehr durchgeführt werden, außer es dauert mit dem Stuhlgang länger als 3 Tage. Der Leberwickel kann gerne noch solange man mag beibehalten werden. So kann man in den Aufbautagen noch ein wenig dem Fasten nachspüren und umsetzen was man sich während des Fastens vorgenommen hat.